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chop suey.

current music: i'll be waiting - lenny kravitz

 

7 1/2 monate nach dem ersten kuss. 7 monate, nachdem wir uns das letzte mal gesehen haben. 2 tage, nachdem wir uns zum ersten mal wieder gesehen haben. 1 woche, seitdem ich wieder zu hause bin. 1 woche nach 198 tagen in neuseeland.

wie soll ich beginnen? vielleicht mit einer vorstellung. klar, mitten im leben eine kurze vorstellung. wie ist sie also so? natürlich, wie viele menschen schon jetzt behaupten würden bin ich vor allen dingen jemand, den man wirklich kennen lernen muss um zu wissen, wer ich bin. da dies aber äußerst unwahrscheinlich ist und ich außerdem das hier alles mehr oder weniger nuuuur für mich mache, verusche ich es auf die langweilige weise des aufschreibens. (ich bin nicht mehr so wirklich für schreiben. das hab ich für 1 1/2 jahre gemacht.)

wie bin ich also? das heißt, was sehe ich, wenn ihc in den spiegel gucke? ich glaube zu allererst sehe ich ein ovales gesicht. normalerweise sehr lockiges, blondes haar, die momentan in einer pferdeschwanz nach hingen gebunden sind. ich sehe eine verhältnismäßig lange, etwas gebogene nase. ich sehe sommersprossen. nicht extrem viele, aber schon ein paar. ich sehe einen relativ normalen mund, der gerne aber nicht unbedingt gut singt. ein kleines kinn und blaue, meist dunkel geschminkte augen. ich mag meine augen. sie sind wie die meines opas. dunkel umrandet und innen hell. ein gäuliches blau. manchman gehen sie ins grünliche. das kommt auf die kleidung an, die ich trage und auf das sonnenlicht. ich sehe winzige mimikfalten auf meiner stirn. von meiner mama geerbt. die mimik und die falten (: ich sehe kleine ohren, die ich eigentlich auch mag. manchmal trage ich ohrringe. und fast immer eine kette. letztlich einen schwarzen stein aus neuseeland in den maori-muster eingraviert sind. diese kette liegt jetzt allerdings in leverkusen. gustav-heinemann-strasse 69. die linke wohnung unterm dach. im ersten zimmer auf der linken seite auf dem nachttisch auf und unter fachbüchern und süßigkeiten, neben dem bett in das mein herz gehört. seit so langer zeit schon.

ich bin 16 jahre alt. fast 17 und ich halte namen für unwichtig. (wie viele andere, zB den satz "das macht man nicht" ich komme aus einer tollen familie. ich habe mutter und vater, die beide arbeiten und einen wunderhübschen 1 1/2 jahre jüngeren bruder, den ich über alles liebe. ich mache sport. leichtathletik. 4x die woche trainiere ich.

[punkt.] 

ich habe mich für einen neubeginn entschieden. mein 3. blog. ein absoluter neubeginn, obwohl ich eigentlich zurück gekehrt bin. das heißt, alles müsste wieder beim alten sein. in der tat ist es das. und eigentlich irgendwie doch nicht.

 

am 6. januar stand ich also abends um halb 12 auf den frankfurter bahnhof und wusste, dass ich wieder zu hause bin. mein sehnlichster wunsch.

 

jetzt bin ich seit mehr als 1 woche wieder zu hause. ich bin 4 tage in der schule gewesen, habe jetzt schon wieder keine motivation mehr. ich habe meine freunde wieder, die immernoch so wundervoll sind, wie sie es vor 6 monaten waren. ich habe mr. brightside wiedergesehen und nackt in seinem bett gelegen und mich dabei wesentlich gelassener gefühlt, als ich vorher je vermutet hätte. es ist ein seltsamer abschnitt meines lebens mit verwirrten gedanken und der frage, wie es weiter gehtmit mr. brightside. mit engeln und mit wundervollen brombeerchen und mit meinem leben.

 

frage des moments:
haben liebe und sex eigentlich irgendwas miteinander zu tun? 

15.1.08 20:48, kommentieren

PETER OUT!

current music: sultans of swing - dire straits

mittwoch. ich bin gesund, obwohl ich dachte, ich würde krank. momentan sitze ich in "meinem büro". friedensplatz 3. altes, rotes backsteinhaus, zweite etage, rechts, erstes zimmer links. mein mittagspause ist in 5 minuten vorbei.  ich esse. eine meiner grundsätzlichen lieblingsbeschäftigungen. aber seitdem ich aus neuseeland gekommen bin bin ich 1. auf diät und 2. habe ich keinen hunger mehr. seltsam, mh? seltsam ist eines der worte, die ich am häufigsten sage. 4 mal in 1/2 stunde (mr. brightside hat gezählt). ich würde mir so gerne meine finger von ihm knacken lassen. mr brightside. was soll ich sagen? "eigentlich bin ich ja viel jünger als du". und uneigentlich bist du momentan 5 jahre älter als ich. bald werden es nurnoch 4 sein. naja. ist ja auch egal. die besagte person ist gerade irgendwo zwischen köln und leverkusen. wahrscheinlich beim training. auch das erscheint sehr unwichtig. ja.

mitlerweile ist es 18 Uhr. diese scheiß apple computer machen nichts vernünftig!

 

current music: everlong - foo fighters 

ich sollte gerade aufräumen oder lernen und machte nichts von dem. ich schreibe mit nüls. meinem tollen kleinen nüls (mangokönig!) der vor einem halben jahr ausgerissen ist. genau wie ich. nur auf eine andere weise und für immer (oder so). ich muss aufräumen. wirklich! ich weiß auch nicht, was ich noch sagen soll. eigentlich wollte ich schreiben, wie ich so bin nicht nur, wie ich aussehe oder so.

frage des moments: was finden wir, wenn wir uns verlieren?

 

16.1.08 18:14, kommentieren

pils picker jazzband.

current music: keine

donnerstag, 15:33:40. mal wieder sitze ich im büro. momentan soll ich an etwas richtigem arbeiten. einem plakat für eine charity veranstaltung. jazzkonzert. wirkliche grausame vorgefertigte plakate auf die dann das neue datum, bands etc. geklebt werden müssen und dafür bin ich jetzt verantwortlich. wahnsinn. bald hat mich der müde alltag der schule wieder. ich freue mich kein bisschen.

als ich heute mittag in meiner 1-stündigen pause einen spaziergang gemacht habe, habe ich mich ohne mein portemonnei so machtlos gefühlt. ich habe begonnen mir gedanken darüber zu machen, wie abhängig man sich von dingen macht. in meiner hinsicht ist da auf platz nummer 1 wohl das internet. das liegt wohl nicht direkt am internet. viel mehr liegt es an 1 person. ich glaube in mindestens 60% ist der grund, weshalb ich den computer anmache und mein blick abends immer und immer wieder auf den bildschirm wandert ist die schuld von mr. brightside. obwohl ich enau weiß bzw. im gefühl habe, dass es wieder ein abend wird, an dem er wohl kaum kommen wird, weil er viel zu tun hat. sei es training, studium oder musik, schweift mein blick zu oft ab. zu oft sind meine gedanken bestimmt von dem drang wieder auf den bildschirm zu gucken, weil ich mich so ohnmächtig fühle, wenn der pc aus ist. ich könnte ihn ja verpasst haben. er könnte ja da gewesen sein und ich habe es nicht gewusst. ich habe nicht gesehen, wie sein name langsam blickend grün geworden ist. weil ich beschäftigt war mit dingen, die eigentlich viel wichtiger sein sollten. mehr dazu heute abend.

FEIERABEND!

ich treff mich jetzt mit meiner wundervollen mutter in der stadt!

frage des moments: ey, sind wir jetzt eigentlich zusammen oder wie?

17.1.08 16:02, kommentieren

dreams in which i'm dying are the best i've ever had.

current music: mad world - black mail

 

interessante stimmung? ich weiß es nicht. jedenfalls habe ich ein sehr anstrengendes training hinter mir. 80m skippings, fußgelenksprunglauf, skippings, 3x 80m aktiver lauf. und das 3 mal. mann, ich muss auch noch duschen. mr. brightsides name leuchtet bei skype. er schreibt nicht. und ich? ich bin mir nicht sicher. ich war ja dabei sehr interessante sachen herauszufinden. über mich selbst und was ich will.

 

frage des moments: warum sind wir menschen so leicht mit unseren gewohntheiten zufrieden zu stellen?

 

 

(meines bessere hälfte?)

17.1.08 22:15, kommentieren

unnerkannt

current music: du erkennst mich nicht wieder - wir sind helden

 

die melancholie dieses liedes passt mir gerade so unglaublich gut. davor hatte ich immer so viel angst in neuseeland. davor einfach nicht wiedererkannt zu werden. und jetzt erkennen mich alle wieder, aber manchmal habe ich das gefühl, dass ich es selbst nicht tue.

irgendwie schon, aber irgendwie auch nicht. ich weiß nicht, was mit mir los ist. ich glaub ich bin einfach nur etwas melancholisch und weiß nicht, wie es weiter geht. das muss es sein.

 

frage des moments: was geht, wenn du bleibst? 

18.1.08 15:06, kommentieren

tomorrow. (something special for me)

current music: keinen zentimeter - clueso

das lied spricht mir gerade sehr aus dem herzen obwohl es vielleicht nicht ganz passend ist. ich bin mir nicht sicher. ich bin insgesamt unsicher. gestern abend hatte ich noch ein kurzes gespräch. es ging um nordrheinmeisterschaften. und meine halskette.

ich: liegt meine kette noch auf deinem nachttisch?
er: naja, gerade nich
er: aber ab und zu
ich: wo ist sie gerade?
er: an meinem hals

ich will keinen zentimeter mehr zwischen uns

das ist wahr und trotzdem glaube ich nicht daran und werde den abend entweder tatort schauend oder in einem meiner alten schätze vergrabend in meinem bett verbringen. vielleicht ruf ich mal an. 

frage des moments: was bleibt, wenn du gehst? 

20.1.08 19:56, kommentieren

vielleicht.

current music: vogelgezwitscher aus wunderful dortmund hacheney

was soll ich sagen? ich weiß es nicht. ich bin nicht am ende, aber ich bin auch nicht voller tatendrang und energie. in mir hat sich eine müdigkeit verbreitet vor der ich angst habe. sie war schon so oft da und trotzdem würde ich nie aufgeben. ich glaube nicht, dass ich verloren habe. oder vielleicht will ich es einfach nicht glauben? war es nicht schon immer eine der besten menschlichen fähigkeiten sich selbst zu belügen und zu betrügen. wenn ich jetzt mal in mich reinhöre, dann sagt eine stimme: "du bist verliebt du willst ihn und du würdest alles dafür tun" und die vernunft sagt: "bist du des wahnsinns? tu nicht alles für jemanden wie ihn, der so ein machoarsch sein kann." und dann sagt die stimme, die sich als mein herz entpuppt: "aber er hat auch seine guten seiten. er hat 100 gute seiten. er ist intelligent und humorvoll und ich will ihn." und dann sagt der verstand: "ja und? vielleicht ist er einfach nicht gut für dich. vielleicht hast du besseres verdient oder vor allen dingen mehr klarheit. das alles ist jetzt schon 2 mal passiert. 2 mal. und wenn du ihn am wochenende wiedersiehst, glaubst du dann allen ernstes an eine hollywood-ähnliche begrüßung." herz: "vielleicht?!" verstand: "ach leck mich doch am arsch. nichts wird sein. ihr werdet euch zur begrüßung bedrückt und verklemmt umarmen und ihr werdet euch kaum unterhalten. und wenn ihr euch unterhalten, dann werden es dumme gespräche sein. wie vor 7 monaten. "was machst du eigentlich hier"" (scheiße mann, die antwort wäre gewesen, ich bin nur für dich gekommen. ich habe nur für dich meine mama überredet 2 tage schule blau zu machen mich mit nach saarbrücken, frankfurt und von daaus nach berlin und potsdam zu nehmen. ich nehme ein 200m rennen in kauf, bei dem ich bluten und sterben werde, ich bin den ganzen scheiß tag in der hitze fahrrad gefahren und das alles nur um dich zu sehen. das alles nur um deinen frust zu sehen und eine hilflosigkeit zu spüren, weil es das letzte mal sein könnte, dass wir uns sehen und weil ich sehe wie enttäuscht du bist und weil ich weiß, dass es kein "wir" gibt. das hatte es bis dahin nur 1 mal gegeben.) "herz! schweif nicht ab. und verdammt, reiß dich zusammen. versteh doch endlich, dass er seltsam, eigensinnig ist und vor allen dingen nicht für dich geschaffen." "ich will aber, dass er für mich geschaffen ist. ich bin verliebt in ihn. in alles an ihm. in seine bescheuerten eigenarten. in alles eben" verstand: "mein liebes herz. daran zerbrichst du noch... daran wirst du noch zerbrechen" herz (ganz leise): "ich weiß. und davor hab ich große angst, aber ich kann nicht anders"... und so kommt alles wieder zurück zu mir. die immer viel nachdenkt, doch am ende entscheidet immer das herz. dieses herz, was so überdimensional in meinem körper erscheint und mich lenkt zu ihm. das herz, was langsam an ihm kaputt geht und sich irgendwie von ihm ernährt und profitiert und glück empfindet... so oft und bei dem gedanken, dass die kette um seinen hals hängt.

frage des moments: wird es dem herz gut gehen?null

22.1.08 13:43, kommentieren

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